Häufige Fragen

Seit wann gibt es „Ovita“?

Wir bieten die Kryokonservierung nicht befruchteter Eizellen im Rahmen einer Vorsorge seit 2010 an. Unsere IVF Zentren zur Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches beschäftigen sich mit diesem Themenkreis schon seit mehr als 30 Jahren und haben Dank exzellenter Pionierleistungen mit der Entwicklung spezieller Einfriertechniken (Vitrifikation) zum Tiefgefrieren von verschiedener Stadien der Eizellen (unbefruchtete, befruchtete von Tag 1 bis Tag 6 der Embryonalentwicklung) viel Erfahrung.

Erst seit der Implementierung der neuen, von uns wesentlich mitentwickelten Technik des Tiefgefrierens mittels des so gennannten „Vitrisafe®-“, sind wir in der Lage, mehr als 95 % der tiefgefrorenen Eizellen wieder auftauen zu können und bieten diese Technik nun zur Vorsorge im Rahmen des Arbeitstitels „Ovita – Alles zu meiner Zeit“ an. Ovita ist keine eigene Firma, sondern ein "Arbeitstitel". Selbstverständlich haben wir auch vor der Entwicklung dieser neuen Techniken mit den jeweils zu gegebener Zeit anerkannten Techniken des Tiefgefrierens Eizellen z.B. auch von Krebspatientinnen tiefgefroren. Bis vor ca. 10 Jahren lief das auch bei uns noch unter dem Arbeitstitel „wissenschaftliche Entwicklung“.

Ovita ist eine der Pionier-Arbeitsgruppen im Bereich Kryokonservierung: Wie lange machen Sie das schon?

Siehe oben.

Wie oft pro Jahr?

Erstgespräche zu diesem Themenkreis führen wir derzeit täglich. Nach Platzierung unseres Angebotes dieses neuen Zuganges entwickelt sich eine sehr starke Nachfrage.

Aus welchen Gründen hauptsächlich?

Oft haben die Frauen noch nicht den richtigen Partner gefunden, wünschen sich zwar ein Kind, aber „noch nicht jetzt“, häufig sind auch die Partner noch nicht dazu bereit…

Wie lange halten sich so konservierte Eizellen?

Grundsätzlich unbeschränkt, da diese bei -190° Celsius in einem geschlossenen System („Vitrisafe®“) so gelagert werden können, dass keine Kontaminationen durch Verunreinigungen aus der Umwelt und Akkumulation durch schädigende Stoffe (Feinstaubpartikel, Geruchsstoffe aus der Umwelt etc.) auf diese Zellen einwirken. Dies ist ein wesentlicher Faktor, weshalb wir nun dieses Angebot an die Frauen machen! -Wie viele Eizellen friert eine Frau denn so ein? Ein paar wenige oder ein paar Dutzend? Dies hängt vom Alter der Frau ab. Eine gesunde Frau bis zum 35. Lebensjahr benötigt ca. 10 Eizellen, darüber, je nach Befund, 20 bis 40 Eizellen (1 bis 3 Stimulationszyklen). In der Schweiz lässt das Gesetz die Einlagerung bis zu 5 Jahren zu (Aktivitäten zur Verlängerung dieser Einlagerungszeit sind derzeit im Gange).

Gibt es dabei keine Schäden an den Eizellen?

Nein. Siehe auch oben betreffend „Vitrisafe®“ da hermetisch gegenüber schädigenden Umweltfaktoren isoliert.

Risiken für die Frau?

Wenig. Trotzdem benötigt jede Frau eine individuelle Beratung und Aufklärung.

Macht es Sinn, diese gelagerten Eizellen nach einer Befruchtung einzupflanzen, ohne vorher eine Präimplantations-Diagnose zu machen, um zu sehen, ob sie den Gefrierprozess ohne Schaden überstanden haben? Ist ja in bestimmten Ländern (auch in Europa) immer noch verboten?

Dies ist Thema für die Zukunft, wenn tatsächlich eine ungewollte Kinderlosigkeit eintritt, wenn z.B. keine genetischen Gründe vorliegen, wäre derzeit eine Präimplantationsdiagnostik nicht zielführend bzw. angezeigt. P.S.: Details zu diesem Themenkreis wurden z.B. auf einem Weltkongress, welcher im Mai 2012 in Bregenz stattfand, besprochen. Siehe http://www.pgdis-2012.com/

Können demnach 20-jährige Frauen ihre Eizellen - jung und frisch - einfrieren und wenn sie dann Mitte 40 sind und Karriere gemacht haben, ihren Kinderwunsch mit eigenen, jungen und frischen Eizellen verwirklichen?

Ja, wenn sie dann nicht auf natürliche Weise schwanger werden können, denn laut derzeitiger Rechtssituation ist die Verwendung dieser Eizellen nur bedingt möglich. In unserer NEXTCLINICS-Gruppe ist jedoch auch eine Behandlung mit diesen vorsorglich gelagerten Eizellen ohne diese Indikation erlaubt. Hier haben wir uns strikt an die jeweiligen nationalen gesetzlichen Vorgaben zu halten (z.B. in der Schweiz ist die Einlagerung derzeit auf 5 Jahre limitiert).

Macht das Sinn oder was macht effektiv Sinn in dieser Beziehung?

Ja. Die Gesetze werden sich innerhalb der nächsten Jahre sicherlich diesen sozioökonomischen Strukturen anpassen!

Ist diese Methode von der Krankenkasse anerkannt und wird sie bezahlt, wenn dafür medizinische Gründe vorliegen?

Zum Teil: in speziellen Situationen (z.B. Krebsbehandlung), siehe „FertiPROTEKT“ – wir in den NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech - Bregenz sind Teil dieser Initiative. Auch bei Endometriose zahlen deutsche Kassen zumindest einen Teil mit.

Ist das ethisch nicht etwas fragwürdig, wenn Unternehmen aus der Gesundheitsbranche die Karriere vor Familienplanung propagieren? Was wenn es dann doch nicht klappt, immerhin sind ja auch IVF oder ICSI nicht ohne Fehler?

Wir sind keine Götter, können keine Wunder anbieten, bemühen uns täglich um beste Qualität und haben das tausendfach schon bei ungewollter Kinderlosigkeit bewiesen. Wir haben uns diesem Thema jetzt auch bei Frauen ohne Kinderwunsch zugewandt, da mit dem Vitrisafe® nun erstmals ein sicheres, geschlossenes System zur Aufbewahrung der Eizellen vorliegt.

Was passiert mit eingefrorenen Eizellen, wenn die Frau stirbt? Hat der Ehemann darauf Zugriffsrecht?

Diese wären dann sofort zu vernichten.

Geben Sie so was wie eine Garantie oder ist dann das eben Pech, wenn die Einpflanzung dann mit 45 nicht klappt?

Eine Garantie erhalten Sie bei keinem medizinischen Eingriff. Wir bemühen uns ehrlich, nach bestem Wissen und Gewissen und bestem Stand der Medizin, eine Leistung anzubieten, und wären unseriös, wenn wir solche Garantien abgeben würden.

Wieso gehört Ihrer Meinung nach der Eizellvorsorge die Zukunft?

Dies ergibt sich aus oben Dargelegtem und der Demographie. Frauen brauchen mehr persönliche Freiheit, wir bieten dazu unsere Technik an, die dies unterstützt, nicht mehr und nicht weniger.

Wie lange arbeiten Sie bereits auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung?

H. Zech: "Ich persönliche habe mich auf diesem Gebiet habilitiert, arbeite seit 1979 mit zunehmender Intensität in der Reproduktionsmedizin und Genetik."

Ovita in Ihrer Nähe

Kontaktieren Sie die
Ovita Zentren für Eizellvorsorge Prof. Zech
Tel: +43 5574 44836
office@ovita.eu
www.ovita.eu

Unser Team ist gerne für Sie da.

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Informationsveranstaltungen

 
Spannende Informationsveranstaltungen zum Thema Eizellvorsorge mittels Tiefgefrieren (= Einfrieren, Kryokonservierung) von Eizellen zum Erhalt der Fertilität der Frau.

Univ. Prof. Dr. Herbert Zech
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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